Nanotechnologie für die Mode von Morgen

Wissenschaftler der Cornell University entwickelten gemeinsam mit ihren Studenten Stoffe, welche die Tragenden vor negativen äußeren Einflüssen schützen können. Die Modelle auf dem Bild tragen die ersten Kleidungsstücke, die vor Grippe, Schnupfen und verschmutzter Luft schützen sollen. Die Stoffe sind mit elektrostatisch aufgeladenen Nanopartikeln versehen, die eine Art Schutzschild aufbauen.

Das Kleid beinhaltet Silberelemente, deren antibakterielle Eigenschaften diverse Viren und Bakterien abtöten können. Aus diesem Grund wird das Gewebe auch nicht so schnell schmutzig und muss daher nur selten gewaschen werden. Die mit Palladium-Teilchen imprägnierte Jacke hingegen schützt vor schädlichen Abgasen und verschmutzter Luft. Einziger Nachteil: ein kleines Stück der entsprechend behandelten Baumwolle kommt auf einen Preis von mehreren tausend Euro.

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Foto: Michael Grace-Martin